Chronik 2006

Wie jedes Jahr ist auch heuer die erste Unternehmung die Sternsingeraktion. Elf Gruppen, insgesamt 56 Kinder und Jugendliche sind einen Tag lang unterwegs um die Botschaft von der Geburt Jesu in alle Häuser zu tragen und für die Bedürftigen in der Dritten Welt zu sammeln. Das Ergebnis fällt etwas niedriger als im vergangenen Jahr aus, aber der Einsatz der Kinder und aller Helfer ist beachtlich.
Am 14. Jänner beginnt die Firmvorbereitung. Vierzehn Jugendliche bereiten sich auf das Sakrament der Firmung in unserer Pfarre vor. Zu ihrer Unterstützung stehen die gleichen Firmhelfer wie in den vergangenen Jahren zur Verfügung.
Am 15. Jänner veranstaltet der Arbeitskreis Ehe und Familie wieder den alljährlichen Spielenachmittag im Pfarrheim. Es war, wie in den vergangenen Jahren, ein gelungener Nachmittag für Klein und Groß sehr vergnüglich und unterhaltsam.
Mit dem neuen Jahr beginnen in der Pfarre die Sammlungen, aber auch die Planungsarbeiten für die Sanierung des Pfarrheimes. Es wird lange erwogen, ob ein Neubau oder eine Sanierung des Pfarrheimes sinnvoller ist. Dabei werden auch Varianten wie eine Unterkellerung oder eine Aufstockung des Pfarrheimes erwogen. Auch die neuen Bedürfnisse durch das Anwachsen der Pfarre werden in die Planung miteinbezogen, so sollen mehrere kleine Räume für die verschiedenen Gruppen geschaffen werden. Die Entscheidung fällt schließlich nach langen Überlegungen für die Sanierung und Aufstockung des Gebäudes. Alle Kräfte der Pfarre werden notwendig sein, um dieses Großprojekt gut durchführen zu können.
Im neuen Jahr geht natürlich auch die regelmäßige Arbeit in den Gruppen unverändert weiter. Die Stöpselgruppe entwickelt sich unter der Leitung von Frau Lajtha zu einer großen Runde und wird von allen gerne besucht. Auch die anderen Gruppen entwickeln sich gut. Eine große Freude ist dabei zum Beispiel, dass sich der faire Handel, den Georg Rohringer in der Pfarre eingeführt hat, so gut weiterentwickelt hat. Er zieht einen großen Kundenkreis an, und das überschüssige Geld, das durch die Großzügigkeit der Kunden zusätzlich hereinkommt, wird regelmäßig für Projekte des fairen Handels in der Dritten Welt gespendet. Das ist ein gutes Beispiel, wie viel Eigeninitiative bewirken kann.
Am 19. Februar feiern wir unser Patrozinium. Eine besondere Freude dabei ist, dass unser ehemaliger Pfarrer, Seine Exzellenz Markus Bernt Eidsvig, Bischof von Oslo, mit uns feiert. So ist es ein großes Fest für die ganze Pfarre und viele suchen im Pfarrcafe die Möglichkeit mit „Herrn Markus“ zu sprechen. Der Gottesdienst wurde auch in diesem Jahr besonders schön von unserem Kirchenchor unter der Leitung von Frau DI. Führer gestaltet.
Am 1. März beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. Die Gottesdienste an diesem Tag sind traditionell gut besucht. Besonders viele Kinder kommen zur Aschenkreuzfeier am Nachmittag, bei der die Palmzweige des vergangenen Jahres verbrannt werden und mit der Asche das Aschenkreuz erteilt wird.
Die Kreuzwegandachten beginnen wie immer in der ersten Fastenwoche und sind wieder gut besucht. Auch für die Kinder gibt es eine Kreuzwegandacht. Einen Kreuzweg gestalten in bewährter Weise die Firmkandidaten mit dem Jugendchor. Doch auch die Jungscharkinder setzen sich sehr mit dem Thema auseinander und bereiten es in ihren Gruppenstunden vor.
Am Sonntag nach dem Familienfasttag wird zum ersten Mal in unserer Pfarre die Aktion „Suppe essen – Schnitzel zahlen“ durchgeführt. Die Initiatorin ist Frau Brigitte Endel. Mehrere Suppen stehen zur Auswahl, und das Angebot wird gerne angenommen. Über sechzig Personen, Erwachsene und Kinder, kommen und essen zum Preis von € 8.- Suppe und Brot um die Projekte des Familienfasttages zu unterstützen. Auf diese Weise werden € 340.- gesammelt.
Am 19. März halten wir unseren Fasteneinkehrnachmittag. Hw. Her Albert Maczka spricht zum Thema „Räum den Tempel deines Herzens auf“. Zu diesem besinnlichen und sehr interessanten Nachmittag kommen zahlreiche Zuhörer, um die Impulse für die Vorbereitung auf das Osterfest aufzunehmen.
Am 9. April, dem Palmsonntag, werden in bewährter Weise die Palmzweige auf der Anlage vor der Kirche geweiht. Dann geht der Zug zur Kirche zurück, wo der Gottesdienst des Palmsonntags die Heilige Woche beginnt. Auch heuer wieder ist im Anschluss daran der Ostermarkt geöffnet. Die Damen der Bastelrunde haben wieder viel geleistet und viele schöne Sachen hergestellt. der Erlös des Ostermarktes kommt zur Hälfte der Kinder- und Jugendarbeit zugute, die zweite Hälfte ist für die Sanierung des Pfarrheimes gedacht.
Die Tage der Karwoche werden in gewohnter Weise begangen. Beim Kreuzweg am Karfreitag sind sehr viele Besucher. Auch die anderen Gottesdienste sind gut besucht. Am Karsamstag wird die Osternacht in diesem Jahr erstmals um 20 Uhr gefeiert, damit es zu Beginn des Gottesdienstes schon dunkel in der Kirche ist. Es zeigt sich aber, dass das nicht viel bringt und ältere Menschen und Kinder eher nicht mehr kommen, da ihnen der Gottesdienst zu spät ist. Die Hl. Messen am Ostersonntag sind zu den gewohnten Zeiten, bei der Familienmesse um 9.30 Uhr sind sehr viele Kinder, und auch heuer hat der Osterhase für sie einiges im Pfarrgarten versteckt.
Von 21. bis 30. April finden fünf Vorstellungen der Theatergruppe im Pfarrheim statt. Das aufgeführte Stück ist die „Pension Schöller“, und der Erfolg ist beachtlich. Es ist erstaunlich, was die jungen Leute gemeinsam leisten und wie unterhaltsam und lustig der Abend ist. Besonders hervorzuheben sind dabei Christian Alfons und Johannes Poyntner, die die Lacher immer auf ihrer Seite haben. Die Vorstellungen sind komplett ausgebucht, teilweise sind beängstigend viele Menschen in unserem Pfarrheim. Man kann der Gruppe wirklich nur gratulieren und hoffen, dass es weiterhin so gut aufwärts geht.
Der Mai bringt wieder die Maiandachten. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie viele Menschen zu diesen schönen Abendgottesdiensten kommen. Sie sprechen viele an, auch wenn sie nicht mehr „modern“ sind oder dem Zeitgeist entsprechen. Aber das vertrauensvolle Gebet zur Mutter Gottes ist scheinbar doch auch heute noch aktuell.
Am 7. Mai spendet Hwst. Herr Generalabt Bernhard Backovsky in unserer Pfarrkirche unseren Firmkandidaten das Sakrament der Firmung. Vierzehn Jugendliche werden mit dem Hl. Geist gestärkt und mit den Gebeten de Pfarre unterstützt. Wir hoffen, dass sie ihren Weg als gefirmte Christen weiter gehen.
Am 14. Mai feiert HH. Lukas Lorf-Wollesen seine Nachprimiz in unserer Pfarrkirche. Dieser Gottesdienst wird von einer Gruppe rund um Elisabeth Führer mit schönen Renaissance-Madrigalen gestaltet. Es ist ein schönes Fest für unsere Pfarre, in der Herr Lukas durch seine Arbeit und seine vielen Besuche viele Freunde hat. Die Pfarre macht ihm ein grünes Messgewand zum Geschenk. Es soll ihn durch die Jahre seines Priesterlebens begleiten!
Am 25. Mai ist feierliche Erstkommunion in unserer Pfarre. Die Leitung der Erstkommunionvorbereitung hatte Frau Brigitte Endel, und sie hat mit Unterstützung der Tischmütter und zweier Chorherren eine große Gruppe von 35 Kindern auf diesen Tag vorbereitet. Es ist wie jedes Jahr ein großes Fest, das alle mit viel Freude begehen.
Am 9. Juni findet in unserer Pfarrkirche anlässlich der langen Nacht der Kirchen ein Kirchenkonzert unseres Kirchenchores statt. Dieses Konzert ist sehr gut besucht und ein großer Erfolg. Es ist immer schön, wenn sich der Kirchenchor außerhalb des Gottesdienstes einmal präsentieren kann und so auch den Lohn (Applaus) für seine Arbeit erhält. Das Konzert hatte ein gemischtes Programm von Stücken aus allen Zeiten der Chormusik. Auf eine Wiederholung im nächsten Jahr darf gehofft werden.
Am 1. Juni findet eine Familienwanderung auf die Jägerwiese statt. Das Wetter ist sehr schön, die Gruppe ist leider trotzdem nicht sehr groß, aber die Stimmung bei der Wanderung umso besser.
Das heurige Kinderspielefest am 13. Juni hat „Berufe“ zum Thema. Mit großem Einsatz werden die fünfzehn Stationen von Jugendlichen und Erwachsenen betreut und über hundert Kinder nutzen das Angebot und kommen zu diesem Nachmittag. Die Begeisterung von allen ist sehr groß und am Abend sind alle, die Teilnehmer und die Veranstalter, ordentlich erschöpft.
Am 15. Juni, dem Hochfest Fronleichnam, findet in gewohnter Weise unsere Fronleichnamsprozession statt. Viele gehen wieder mit, und es ist ein wirklich schönes Fest für alle Teilnehmer. Die Altäre und die Kirche sind sehr schön geschmückt, auch etliche Kinder sind gekommen, um Blumen zu streuen. Es ist wirklich für alle ein schönes Fest und eine gute Demonstration unserer christlichen Überzeugung.
Am 24. Juni findet zum zweiten Mal ein Afrika-Fest in unserer Kirche statt. Durch das große Engagement von Herrn Richard Haschka gelingt es immer wieder, große Summen Geldes zur Unterstützung von Projekten in Afrika aufzutreiben. Was den Besuchern dabei geboten wird, ist aber auch beachtlich: neben Informationen Tanz und Musik, Essen und Trinken und eine Ausstellung von Kunstgegenständen aus Afrika. Und die Unterstützung der Pfarre ist groß. Man kann ihm nur zu seinem großen Einsatz gratulieren!
Auch in diesem Sommer ist wieder eine eigene Sommer-Gottesdienstordnung eingeführt, Hw. Herr Simon arbeitet dabei mit der Pfarre Nussdorf und Hw. Herrn Roman, sowie mit der Pfarre Weidling und Hw. Herrn Hugo zusammen. So können alle drei Priester auf Urlaub gehen, die Pfarren sind durchgehend von bekannten Priestern seelsorglich versorgt und organisatorische Schwierigkeiten werden von vorneherein vermieden. Die Menschen aus der Pfarre haben sich auch an die Änderungen gewöhnt und nehmen die Gottesdienstzeiten gut an.
Am 2. Juli fährt eine Gruppe von 35 Kindern unter der Leitung von Georg Rohringer zum Jungscharlager nach Judenburg ab. Er wird unterstützt von mehreren Jugendlichen aus der Pfarre, sowie von Hw. Herrn Meinrad, der auch bei der Erstkommunionvorbereitung dabei war, und hw. Herrn Simon. Sie verbringen eine schöne und „unfallfreie“ Woche in der Steiermark.
Am 15. August wird das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel wieder festlich begangen und mit einer Kräuterweihe gestaltet. Die duftenden Kräuterbüscherl werden von Frau van Kooij, sowie von Frau Brigitte und Daniela Endel vorbereitet. Das eingenommene Geld wird für den Kirchenschmuck verwendet. Dieser Kirchenschmuck wird in diesem Jahr von Frau Mehl gestaltet, die mit besonderer Liebe die Kirche dekoriert. Die meisten der Blumen stammen dabei aus ihrem eigenen Garten. Sie hat wirklich eine Gabe dafür.
Am 31. August machen sich die Fußwallfahrer auf den Weg nach Mariazell. Die Gruppe startet mit rund vierzig Teilnehmern und wächst bis Mariazell auf rund sechzig an. Die Fußwallfahrt hat sich als nicht mehr wegzudenkender Teil des Jahresprogramms eingeführt und ist für viele Pfarrangehörige ein Fixpunkt im Sommer. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, den viertägigen Weg miteinander zu teilen und in den Gesprächen oder auch den Zeiten der Stille den eigenen Lebensweg zu reflektieren. Schön ist dabei, dass sich die Gruppe aus Teilnehmern der unterschiedlichsten Altersgruppen zusammensetzt, von neun bis fünfundsiebzig Jahre reicht heuer das Spektrum. Der Abschlussgottesdienst wird traditionell am Sonntag um 17 Uhr in der Michaelskapelle in Mariazell gefeiert, auch heuer kommen wieder etliche Teilnehmer aus Klosterneuburg mit dem Autobus oder Auto an, um den Gottesdienst mitzufeiern.
Mit dem ersten Schultag beginnt wieder das normale Arbeitsjahr mit den „normalen“ Herausforderungen. Die verschiedenen Gruppen werden in gewohnter Weise weitergeführt. Bei der Seniorenjause hat Frau Dobler weitgehend die Organisation übernommen. Sie findet weiterhin am ersten Montag im Monat statt und wird durchschnittlich von 15 bis 20 Personen besucht. Dabei steht das Gespräch und das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt, doch werden auch immer wieder verschiedene Programme angeboten. Der Kirchenchor wird in bewährter Weise von Frau DI. Führer geleitet. Er wächst erfreulicher Weise immer mehr an und auch viele junge Sänger können dafür gewonnen werden. Auch beim Jugendchor kommen im Herbst einige neue Teilnehmer dazu, andere größere bleiben auch weg, sodass die Anzahl immer ungefähr gleich bleibt. Er wird weiterhin von Frau Höslinger geleitet. Die Jungscharstunden werden für die Vorschüler und erste Klasse von Frau van Kooij angeboten, Georg Rohringer und Daniela Endel haben Gruppen für die Buben und Mädchen der dritten und vierten Klasse. Die Ministrantengruppe ist stark angewachsen, sie wird weiterhin von Georg Rohringer geleitet. Auch die Theatergruppe erfreut sich unter den Jugendlichen der Pfarre großer Beleibtheit, die Bühne wird stark umgebaut, vor allem die technischen Einrichtungen werden erneuert. Die Gruppe probt von Herbst an für einen Kabarettabend im Jänner. Die Erstkommunionvorbereitung wird auch in diesem Jahr von Brigitte Endel geleitet. Sie wird dabei von sechs Tischmüttern und vier jungen Chorherren unterstützt. 37 Kinder kommen in die Vorbereitungsstunden, die Herausforderung ist wieder groß. Die Stöpselgruppe erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Da im Herbst einige der Kinder in den Kindergarten gekommen sind, hat sie sich ganz neu zusammengesetzt und wird jetzt von Frau Rudolf und Frau Hehberger, die beide ihre Enkelkinder dabei haben, geleitet. Auch die Bastelrunde trifft sich wieder an den Donnerstag Abenden und beginnt mit den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt. Das Pfarrcafe kommt ebenso wieder in Schwung, es ist ein unbezahlbarer gemütlicher Treffpunkt nach dem Sonntagsgottesdienst, den alle gerne nützen und die Stunde dort genießen.
Am 17. September findet als Startschuss in das neue Arbeitsjahr der Pfarrheurige statt. Das Wetter ist sehr schön und viele genießen den angenehmen Abend im Pfarrgarten bei Wein, Sturm oder Most und den von den Damen der Pfarre mitgebrachten Köstlichkeiten von Kuchen bis Erdäpfelsalat und Geselchtem bis Pfefferoni (von Herrn Rohringer, traditionell nicht zu essen, weil zu scharf).
Am 23. September veranstaltet der Arbeitskreis Bibelinitiative in Klosterneuburg wiederum eine Sternwanderung auf den Buchberg. Auch von unserer Pfarre bricht eine Gruppe zu Fuß auf, um den gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst mitzufeiern.
Am 29. September begehen wir unseren Anbetungstag. Um 15 Uhr wird das Allerheiligste ausgesetzt und bleibt bis zum Abend zur Anbetung. Um 18 Uhr wird der sakramentale Segen erteilt und anschließend Abendmesse gefeiert. Es ist schön zu sehen, dass doch immer wieder Menschen die Möglichkeit zur stillen Anbetung in der Kirche nützen und dafür dankbar sind.
Am 30. September bricht eine Gruppe von etwa 35 Personen zur Pfarrwallfahrt zum Sonntagberg und Stift Seitenstetten auf. Das Wetter ist sehr schön und alle sind mit dem Programm, das heuer etwas weniger umfangreich ist, sehr zufrieden. Der Abschluss findet wie immer beim Heurigen statt. Der Termin am Samstag scheint sich zu bewähren, er ermöglicht auch Personen, die während der Woche vielleicht nicht mitfahren könnten, mitzufahren.
Am 15. Oktober feiern wir Erntedankfest. Die Jungschar- und Erstkommunionkinder bereiten den Gottesdienst vor und der Jugendchor gestaltet ihn musikalisch. Wenn solche besonderen Gottesdienste angeboten werden, dann kommen jedes Mal zahlreiche Familien in den Gottesdienst. Es wäre schön, wenn das immer so wäre.
Am 19. Oktober findet, initiiert durch den Arbeitskreis für Ehe und Familie ein Vortrag zum Thema „Hilfe, mein Kind wird erwachsen – oder – Wenn Kindern Flügel wachsen“ statt. Der Abend befasst sich mit den verschiedenen Problemen der Pubertät, mit denen die Eltern konfrontiert werden. Das Interesse ist groß und der Abend als voller Erfolg zu werten.
Am 22. Oktober, dem Sonntag der Weltkirche, stellt, wie in den vergangenen Jahren, Georg Rohringer die Projekte der Weltmission vor und bewirbt das Kinderjahrbuch und die Produkte aus dem fairen Handel. Der Erfolg ist groß, es zeigt sich, dass sich die Mühe der Vorbereitung und Bewerbung lohnen.
Am 9. November feiert Hw. Herr Zentraldirektor Leo Musina sein Eisernes Priesterjubiläum. Am Gottesdienst zu diesem Fest in der Stiftskirche nimmt eine große Abordnung der Pfarre teil. Hw. Herr Leo hat so viele Jahre in unserer Pfarre die Sonntagsmesse um 8 Uhr gefeiert, dass er noch vielen in guter Erinnerung ist. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich Hw. Herr Leo an die Menschen aus unserer Pfarre erinnert, an ihre Namen und Funktionen.
Am Samstag vor dem ersten Adventsonntag wird wieder der Weihnachtsmarkt eröffnet. Die Damen der Bastelrunde unter der Leitung von Frau Hradil haben sich wieder viel einfallen lassen und ein reiches Angebot erwartet die Käufer. Der Erlös des Weihnachtsmarktes (weit über 2000 Euro) wird zur Hälfte für die Kinder- und Jugendarbeit verwendet, die andere Hälfte wird für die Sanierung des Pfarrheimes verwendet. Die vielen schönen Basteleien sind im Handumdrehen ausverkauft, und am letzten Öffnungstermin werden nur noch „Reste verkauft“.
Am 8. Dezember hält Hw. Herr Daniel Nash, Novize im Stift Klosterneuburg, den Adventeinkehrnachmittag. Er spannt einen faszinierenden Bogen von den Texten des Hochfestes der Ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria bis Weihnachten. Der Nachmittag ist gut besucht und die Pfarrangehörigen gehen bereichert nach Hause.
Die Adventandacht für Kinder ist wieder ein Fixpunkt im Adventprogramm. Es ist gut, wenn sich auch die kleinen auf das Weihnachtsfest etwas vorbereiten. Das Interesse ist auch durchaus da, der Besuch der Andacht ist immer gut.
Am 17. Dezember findet das traditionelle Weihnachtsliedersingen des Jugendchores statt. Das Pfarrheim ist wie immer randvoll, der Abend mit Weihnachtsliedern und Texten aus der Bibel schön gestaltet. Es ist schon eindrucksvoll zu sehen, was die Kinder und Jugendlichen zu leisten im Stande sind, wenn sie mit Freude dabei sind!
Von 18. bis 23. Dezember finden die Rorate-Messen statt. Sie werden von durchschnittlich 45 bis 65 Menschen besucht, auch das anschließende Frühstück erfreut sich großer Beleibtheit. Diese besinnlichen Frühgottesdienste sind aus dem Advent nicht mehr wegzudenken.
Die Gottesdienste am Hl. Abend sind überaus gut besucht. Bei der Krippenandacht ist die Kirche ganz voll, die Besucher stehen an den Seiten bis fast zur Mitte vor. Auch die Christmette ist sehr gut besucht. An den großen Festen suchen die Menschen offensichtlich den Kontakt zu Gott, zu etwas höherem, das dem Fest Sinn gibt.
Das Jahr geht wie gewohnt zu Ende. Den Abschluss bildet die Jahresschlussmesse am 31. Dezember. Wir danken Gott für seinen Segen über unserer Pfarrgemeinde und bitten ihn, uns auch weiterhin zu begleiten. Mit dieser Gewissheit gehen wir zuversichtlich ins Neue Jahr 2007.

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