Chronik 2005

Das Neue Jahr beginnt, wie immer, mit dem Gottesdienst zu Ehren der Gottesmutter am 1. Jänner. Wir stellen das Jahr unter ihren Schutz im Vertrauen darauf, dass sie ihre Hand über uns hält.
Die erste Aktion war auch in diesem Jahr natürlich die Sternsingeraktion. Elf Gruppen, mehr als jemals zuvor, machten sich bei gutem Wetter gut motiviert auf den Weg, um die Botschaft von der Geburt Jesu zu den Menschen zu bringen und für die Ärmsten in der Welt zu sammeln. Begleitet wurden sie dabei von den elf jugendlichen Führern, die sich für diese Aufgabe gemeldet haben. Das Mittagessen gab es wieder im Pfarrheim, das Team der Köchinnen und Köche bereitete Spaghetti und Tee für die hungrigen Majestäten vor. Das Ergebnis der heurigen Aktion konnte sich wieder sehen lassen, € 5400.- sind ein beachtliches Ergebnis.
Am 8. Jänner begann die Firmvorbereitung. 24 Firmkandidaten bereiten sich in Gruppen, die von den Frimbegleitern Georg Eckstein, Richard Jasenek, Christian Rohringer und Erika Rohringer geleitet wurden, auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vor. In der Gruppe sind zahlreiche „Pfarrkinder“, sodass die Arbeit viel Freude macht.
Der Ausschuss für Ehe und Familie lädt am 16. Jänner zu einem Spielenachmittag ein. Die Einladung wird von vielen Kindern und Erwachsenen angenommen, und ein gut gefülltes und von fröhlichem Lachen schallendes Pfarrheim ist die Folge.
Am Freitag, 28. Jänner, wird in der Pfarre anlässlich der Flutkatastrophe in Südostasien ein meditativer Gebetsabend gestaltet. Texte und Lieder wechseln einander ab, den Abschluss bilden Fürbitten, die für die verschiedensten Anliegen der Menschheit gesprochen werden. Es ist ein sehr besinnlicher, ruhiger Abend, der allen Anwesenden zu Herzen geht.
Am 30. Jänner gestalten die Mitglieder der Theatergruppe einen Kabarettabend mit dem Thema „2004 – (K)ein Jahresrückblick“. Die zahlreichen Zuschauer amüsieren sich dabei sehr gut.
Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch, der heuer in die Semesterferien fällt. Trotzdem sind die Hl. Messen sehr gut besucht. Lediglich die Aschenkreuzfeier für Kinder entfällt.
Mit der Fastenzeit beginnen auch die Kreuzwegandachten wieder. Etwa 25 Personen nehmen Freitag für Freitag daran teil. Auch der Jugendkreuzweg, den die Firmkandidaten vorbereiten, ist sehr gut besucht. Ebenso der Kinderkreuzweg, der mit Butterbroten und Saft im Pfarrheim ausklingt.
Am 20. Februar feiern wir mit Hwst. Herrn Prälat Bernhard Backovsky unser Patrozinium. Der Kirchenchor singt die Messe in G-Dur von Franz Schubert. Der Gottesdienst ist sehr feierlich und schön gestaltet. Bei der anschließenden Agape besteht die Möglichkeit, mit dem Zelebranten ein persönliches Gespräch zu führen.
Die Pfarre beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Sammelaktion der Caritas für die Straßenkinder in Osteuropa. Das Thema heuer ist „gebor(g)en“ und viele Babysachen, Kinderwagen und ähnliches werden abgegeben. Auch in diesem Jahr übernimmt Frau Helga Huber die Organisation und den Abtransport gemeinsam mit Herrn Hermann Dobler.
Von März an bildet sich unter der Leitung von Frau Lajtha, einer sehr netten jungen Mutter, die im vergangenen Jahr in unsere Pfarre gezogen ist, eine Mutter-Kind-Gruppe, die sich wöchentlich am Freitag Vormittag trifft. Zwölf Mütter mit kleinen Kindern nehmen daran teil und das Echo der Teilnehmerinnen ist sehr gut. Es ist eine große Freude, wenn sich eine neue Gruppe in der Pfarre bildet.
Am 13. März stellt Frau Rachel van Kooij im Pfarrcafe ihr neues Buch vor. „Der Kajütenjunge des Apothekers“ erzählt von einem Buben, der auf einem Schiff der Ostindischen Kompanie ist, als dieses nahe bei Australien untergeht und der in der Folge als Gestrandeter furchtbare Dinge erlebt. Das Interesse an den Ausführungen der Autorin ist groß und der anschließende Verkauf zeigt, dass der Fanclub vollzählig vorhanden ist.
Am Nachmittag des selben Tages beginnt ein Einkehrnachmittag für Kinder und Erwachsene. Das Thema ist „Alle meine Quellen entspringen in dir“. Eine große Gruppe von Erwachsenen und Kindern nimmt daran Teil. Der Nachmittag startet mit einer Bildmeditation zum Thema „Wüste“. Danach beschäftigen sich die Gruppen kreativ mit diesem Thema. Den Abschluss bildet ein meditativer Gottesdienst. Es war ein gelungener, schöner Nachmittag für alle Beteiligten.
Ein zweiter Fasteneinkehrnachmittag findet am 19. März statt. Hw. Herr Mag. Anton Höslinger spricht zum Thema: „Die Nilgans und der Hl. Geist – der Geist Gottes schafft Leben“. Auch dieser Nachmittag wird von einem interessierten Besucherkreis verfolgt und rege diskutiert.
Die Karwoche verläuft auf die gewohnte Art. Bei der Palmprozession gehen sehr viele Menschen mit. Der anschließende Gottesdienst in der Kirche ist sehr feierlich. Danach wird der Ostermarkt eröffnet. Auch heuer wieder haben die Damen der Bastelrunde viele kreative Ideen gehabt. Der Erlös wird zur Hälfte für die Kinderarbeit, zur Hälfte für die Anschaffung neuer Tische im Pfarrheim aufgewendet.
Die Gottesdienste an den Kartagen sind sehr schön und feierlich. Am Gründonnerstag wird erstmals die Kommunion in beiderlei Gestalten gespendet. Das wird von allen als sehr positiv empfunden. Anschließend versammeln sich die Gottesdienstbesucher zur Agape bei Brot und Wein im Pfarrheim.
Auch der Gottesdienst am Karfreitag ist sehr feierlich. Die sehr gut besuchte Osternacht ist sicherlich der Höhepunkt der Kartage. Das Osterlob singt in diesem Jahr erstmals Herr Mag. Christian Benedikt, was allgemein Anklang findet. Dieser Gottesdienst ist sehr feierlich und schön.
Auch am Ostersonntag ist die Hl. Messe sehr gut besucht, vor allem die Familienmesse. Anschließend daran lädt Herr Pfarrer Simon die Kinder zum Ostereier Suchen in den Garten ein und eine große Zahl von kleinen und großen „Kindern“ folgt seiner Aufforderung.
Getrübt wird die Freude der Ostertage durch die Nachricht von der schweren Erkrankung des Papstes. Die ganze Kirche fürchtet um Papst Johannes Paul II, der sie in den letzten Jahren so stark geprägt hat.
Der Heilige Vater stirbt in der Nacht zum Weißen Sonntag. Viele Menschen werden durch diese Nachricht schwer betroffen, auch Menschen, die sonst der Kirche wenig Positives abgewinnen können.
Nach nur kurzem Wahlvorgang wird Kardinal Ratzinger zum neuen Papst gewählt und nennt sich fortan Benedikt XVI. Der heilige Geist möge ihn bei seinem schweren Amt begleiten.
Der Mai dieses Jahres ist für unsere Pfarre von vielen, traurigen und freudigen, Ereignissen geprägt. Den Anfang macht die feierliche Erstkommunion, die am 5. Mai in gewohnter Weise stattfindet. 38 Kinder haben sich mit der Begleitung von ihren Tischmüttern, einer Tischomi und zwei jungen Chorherren auf diesen Tag vorbereitet. Der Dank gilt dabei Frau Amann, Frau Fischer, Frau Hiemetzberger, Frau Kickmeier, Frau Kohut, Frau Mlynar, Frau Plessl, Frau Schuster, Frau Thoma, Ew. Herrn Alipius und Ew. Herrn Theobald. Besonderer Dank auch an Frau Endel, die bei der Gesamtorganisation und Leitung eine große Stütze war. Es war ein schönes Fest für alle beteiligten.
Das nächste große und wirklich außergewöhnliche Ereignis, für das unsere Pfarre „Gastgeber“ sein durfte, war die Weihe von Hw. Herrn Hugo Slaatelid durch Seine Exzellenz Bischof Gran zum Priester. Auf Grund der Restaurierung der Stiftskirche wurde ein „Ausweichquartier“ gesucht, und da Herrn Hugo einiges mit der Pfarre St. Leopold verbindet, fiel die Wahl auf unsere Pfarrkirche. Mit großem Eifer und Enthusiasmus wurde das Fest von allen beteiligten vorbereitet. Der Kirchenchor sang die „Spatzenmesse“ und das Te Deum von W. A. Mozart. Pfarrheim und Kirche wurden mit Unterstützung des Kammeramtes für den großen Tag vorbereitet, und am 8. Mai war es schließlich so weit. Die Aufregung war bei allen sehr groß, doch ohne Pannen konnte das große Ereignis gefeiert werden, mit großer Anteilnahme der Pfarrgemeinde, die den Weihekandidaten mit ihren guten Wünschen und Gebeten begleitet hat und weiter begleiten wird.
Am Pfingstsamstag, dem 14. Mai, spendete Hwst. Herr Generalabt Propst Bernhard Backovsky unseren 23 Firmkandidaten das Firmsakrament. Die Gruppe war in diesem Jahr besonders groß und die Vorbereitung eine besonders schöne, da viele „Pfarrkinder“ unter den Firmkandidaten waren, was nicht nur die Arbeit erleichtert, sondern ihr auch einen besonderen Sinn gibt. Die Firmung war ein schönes Fest, und wir wünschen allen Neugefirmten, dass sie der Heilige Geist durch ihr ganzes Leben begleiten möge.
Doch neben all diesen besonderen Tagen geht auch der „normale“ Pfarralltag weiter, so werden im Mai wieder die Maiandachten gehalten, und zur großen Freude von vielen Menschen besucht. Es ist schön zu sehen, dass diese traditionsreiche Gebetsform immer wieder viele Menschen in die Kirche holt.
Am Montag, dem 23. Mai 2005, stirbt nach langer, schwerer, geduldig ertragener Krankheit, unser Herr Pfarrer Hermann Schwab. Obwohl die Nachricht nicht unerwartet in der Pfarre eintrifft, da Hw. Herr Hermann die letzten Tage im Spital verbringen musste, sind die Menschen sehr betroffen. Für so viele Pfarrangehörige war er durch viele Jahre der prägende Seelsorger und hat durch sein Wirken, sein Vorbild, seine Predigt und sein Gebet das Gesicht unserer Pfarre geprägt. Die Dankbarkeit und Erinnerungen der Menschen, die in Liebe an ihn denken, werden bleiben.
Das Requiem für unseren Herrn Pfarrer fand am 8. Juni in der Sebastianikapelle statt. Anschließend wurde er dort bestattet. In unserer Pfarrkirche feierten wir am 11. Juni Requiem.
Der Mai geht mit seinen Feiertagen weiter, am 26. Mai feiern wir das Hochfest Fronleichnam in der gewohnten Weise. Zu erwähnen ist dabei vielleicht, dass in den letzten Jahren vier neue Himmelträger das Amt übernommen haben. Seit diesem Jahr geht auch Markus Nurschinger mit dem Himmel, was eine große Freude ist, ist er doch erst 19 Jahre alt und engagiert sich doch schon für solch eine Aufgabe.
Ende Mai kommt es zu einer Premiere der Theatergruppe. „Arsen und Spitzenhäubchen“ wird aufgeführt und findet großen Erfolg bei den Zusehern. Es ist eine Freude, die Fortschritte dieser Gruppe zu beobachten.
Am 5. Juni bricht eine kleine Gruppe von Wanderern zur Familienwanderung Jägerwiese auf. Das Wetter ist ideal, die Stimmung hervorragend und der kurze Gewitterguss wird im Gasthaus abgewartet.
Auch heuer ist das Kinderspielefest am 7. Juni wieder ein großer Spaß für alle Beteiligten. Das Thema ist „Tiere“ und die vielen Kinder, die kommen, können an sechzehn Stationen viel erleben, bzw. sich auch stärken.
Am 19. Juni feiert Hw. Herr Hugo Slaatelid seine Nachprimiz in St. Leopold. Für die Pfarre ist es wieder ein großer Tag, da sich alle noch an das schöne Fest der Priesterweihe erinnern.
Am Sonntag, dem 3. Juli, brechen wieder 35 Kinder unter der Leitung von Georg Rohringer und einer Gruppe von Begleitern aufs Jungscharlager auf. Die Aufregung ist wie immer groß, aber die Woche für alle sehr schön. Die einzige „Komplikation“ ist der Bruch des Schlüsselbeines von Gabi Tichy, die auf der Wasserrutsche unglücklich stürzt. Sie beschließt aber trotzdem, am Jungscharlager zu bleiben. Das ist Einsatz!
Im Sommer gilt wieder die verkürzte Sommer-Gottesdienstordnung, wobei sich der Pfarrgemeinderat heuer entschlossen hat, die Gebetszeiten der Laudes und Vesper nicht zu halten, da in den vergangenen Jahren die Mitbeterzahl immer weiter reduziert hat und durch die Berufstätigkeit verschiedener Studenten und Jugendlicher aus der Pfarre, die bei der Gestaltung immer mitgeholfen haben, die Organisation auch schwieriger geworden ist. So fallen an einigen Tagen die Gottesdienste aus. Die Hl. Messen werden wieder gemeinsam mit der Pfarre Nussdorf von den beiden Pfarrern betreut.
Am 11. Juli wird unser Pfarrer Markus von Papst Benedikt XVI zum Bischof von Oslo ernannt. Die Ernennung kommt für viele sehr überraschend, Markus selbst sagt, dass er gerne in Klosterneuburg geblieben wäre. So muss sich unsere Pfarre auch von diesem ehemaligen Pfarrer verabschieden und tut das in einer Hl. Messe am 26. August und einem nachfolgenden Fest im Pfarrheim. Alle guten Wünsche und Gebete der Pfarrangehörigen begleiten Seine Exzellenz Markus Bernd Eidsvig bei seiner neuen Aufgabe in Norwegen. Auch zu seiner Bischofsweihe in Oslo am 22. Oktober bricht eine recht große Gruppe aus der Pfarre auf.
Am 1. September bricht traditionsgemäß unsere Fußwallfahrer-Gruppe nach Mariazell auf. Das Interesse an der Fußwallfahrt wird von Jahr zu Jahr größer, auch Menschen, die der Kirche fern stehen, fühlen sich durch dieses Angebot angesprochen. Die Wallfahrt folgt der gewohnten Strecke und ist für alle beteiligten wieder eine sehr schöne Zeit. Am Sonntag, 4. September wird gemeinsam in der Michaelskapelle in Mariazell Abschlussgottesdienst mit einigen „Bus-Wallfahrern“ gefeiert.
Das Arbeitsjahr beginnt, wie immer, mit dem Schulgottesdienst am ersten Schultag. Dieser wird als ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Bei einer Besprechung des Vorstandes des PGR wird dazu beschlossen, dass die Schule darum gebeten wird, nicht alle Gottesdienste ökumenisch zu gestalten. Die Lösung soll sein: Schulanfang und Ende ökumenisch, Weihnachten und Ostern Eucharistiefeier. Für manche Kinder ist das die einzige Möglichkeit, einmal im Jahr eine Hl. Messe zu besuchen. Diese Möglichkeit soll man ihnen nicht nehmen.
Am 10. September veranstaltet Herr Haschka in der Pfarre einen Afrika-Abend zugunsten eines Schwesternklosters in Chipole, Afrika. Mit dem Reinerlös soll an einem Schulbau weitergearbeitet werden. Nach dem Gottesdienst mit einem afrikanischen Priester wird im Pfarrheim afrikanisch gesungen, getanzt, gegessen und gefeiert. Dazu werden Informationen über Dias und einen Vortrag weitergegeben und viele Kunstgegenstände aus Afrika ausgestellt. Das Interesse der Pfarre ist groß, der Abend ein Erfolg.
Am 17. September findet heuer zum zweiten Mal eine ökumenische Sternwanderung auf den Buchberg statt, an der sich alle Pfarren beteiligen. Auch aus unserer Pfarre startet, trotz strömendem Regen, eine Gruppe auf, zu der auch der Jugendchor gehört, der diesen Gottesdienst gestaltet. Die sehr nassen Mitfeierer waren trotzdem alle begeistert.
Unser heuriger Pfarrheuriger am 18. September war ebenfalls wieder ein sehr schöner, gemütlicher Nachmittag und Abend. Es ist schön, wenn sich die Pfarrangehörigen in gemütlicher Runde treffen. Das Ende war, wie es sich für einen Heurigen gehört, spät.
Das Arbeitsjahr startet in gewohnter Weise. Durch den Ausfall von Frau Gertraud Höslinger, die auf längere Zeit im Krankenstand ist, entstehen erfreulicher Weise keine Schwierigkeiten. Viele Menschen springen ein und übernehmen Aufgaben. So wird die Jungschar der Volksschüler von Daniela Endel und Georg Rohringer selbständig geleitet und organisiert. Die Gruppe der „großen“ Mädchen übernimmt Frau Mag. van Kooij, die auch wieder die Gruppe der Vorschüler leitet. Im Kindergarten springt zusätzlich zu ihr eine Kindergartentante ein. Die Leitung der Erstkommunionvorbereitung übernimmt Frau Brigitte Endel. Auch alle anderen Dinge werden gut von verschiedensten Pfarrangehörigen weitergeführt. Man hat eine richtige Freude, wenn man sieht, in welcher Weise vieles in der Pfarre gewachsen ist und tragfähig ist, auch wenn es zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten kommt. Wir sind Gott dem Herrn dafür sehr dankbar.
Herr Mag. Jasenek startet im September in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk eine Vortragsreihe über die großen Weltreligionen. Zu jedem dieser Abende gibt es auch ein kleines passendes Buffet. Der Erfolg der Abende hat alle überrascht, jedes Mal kommen zwischen 30 und 40 Teilnehmer, um die Vorträge zu hören.
Am 29. September wird traditionell unser Anbetungstag gefeiert. Den ganzen Nachmittag ist das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Die Kirche ist die ganze Zeit besucht und es kommen Menschen zu stillen Gebet. Trotzdem kann man sehen, dass das Verständnis für die Anbetung vor dem Sakrament der Eucharistie immer weniger wird. Natürlich ist es für Berufstätige nicht möglich zu kommen, aber auch bei denen, die die Möglichkeit hätten, wird das Interesse an diesem Angebot immer kleiner.
Am 23. September stirbt Hw. Herr Koloman Harasta can.reg., Chorherr des Stiftes Klosterneuburg und von 1943 bis 1946 Kirchenrektor der Pfarre St. Leopold. Gott der Herr möge ihm die ewige Ruhe schenken.
Im Oktober beginnt die Erstkommunionvorbereitung unter der Leitung von Brigitte Endel. 35 Kinder werden in sieben Gruppen vorbereitet. Sieben Tischmütter und zwei Novizen des Stiftes stehen dafür zur Verfügung.
Im November beginnt der Advent traditionell mit der Weihe der Adventkränze und der Eröffnung des Weihnachtsmarktes. Die Bastelrunde um Lieselotte Hradil hat sich wieder einiges einfallen lassen und der Weihnachtsmarkt findet regen Zuspruch. Die Einnahmen werden im heurigen Jahr zur Hälfte für die Kinder- und Jugendarbeit, zur Hälfte für die Generalsanierung des Pfarrheimes verwendet.
Der Adventeinkehrnachmittag mit Novizenmeister Mag. Anton Höslinger zum Thema „Das Kommen Gottes zu uns“ wird von den Leuten gerne angenommen. 25 hören bei seinen Ausführungen interessiert zu. Auch die anderen Veranstaltungen im Advent sind gut besucht, so kommen zahlreiche Kinder und Eltern zur Adventandacht für Kinder. Große Freude macht auch wieder der Besuch der Rorate-Messen. Die Anzahl der Besucher steigt von Jahr zu Jahr, Tag für Tag besuchten zwischen 40 und 50 Menschen die Frühgottesdienste. Ein wichtiger Abschluss dafür ist immer das gemeinsame Frühstück, das es nicht nur Berufstätigen und Schülern erlaubt zu kommen, sondern auch eine so gemütliche, fröhliche Atmosphäre schafft, dass alle gerne dabei sind.
Heuer gibt es zum ersten Mal am 18. Dezember ein Krippenspiel, das von den Jungscharkindern und dem Jugendchor gestaltet wird. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt und alle hören den Ausführungen begeistert zu. das Krippenspiel stammt aus der Feder von Frau Mag. van Kooij, der es gelungen ist, die biblischen Texte in Szenen für die Kinder umzusetzen. Ein gemütlicher Ausklang im Pfarrheim rundet das ganze ab. Die dabei eingenommenen Spenden werden für die Generalsanierung des Pfarrheimes zur Verfügung gestellt.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Weihnachtsfeiertage werden wieder mit großer Anteilnahme gefeiert. Die Krippenandacht und Christmette sind, wie immer, sehr gut besucht. Am Christtag gestaltet Mag. Hannes Kuntner die Familienmesse als Orgelgottesdienst. Wir danken ihm herzlich für seine unausgesetzten Mühen für die Kirchenmusik!
Das Jahr endet mit dem Gottesdienst zum Jahresschluss. Wieder legen wir das Vergangene dankbar in die Hände Gottes, des Herrn und bitten ihn vertrauensvoll um seinen Segen für das Neue Jahr. Er hat seine Hände bis jetzt über unsere Pfarre gehalten, er wird es mit Sicherheit auch weiterhin tun.

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