Chronik 2003

Das Neue Jahr stellen wir wieder unter den Schutz der allerseligsten Gottesmutter Maria, die wir um ihren Segen für unsere Pfarre bitten und um Frieden für uns und die ganze Welt.
Die erste große Aktion des Jahres ist wie immer die Sternsingeraktion. Wieder sind neun Gruppen unterwegs, das Ergebnis des Vorjahres kann wieder gesteigert werden. Es ist eine große Freude jedes Jahr an diesem Tag erleben zu dürfen, wie sich Kinder und Jugendliche in den Dienst der guten Sache stellen und auch bei Kälte und schlechtem Wetter von Haus zu Haus ziehen. Ihnen allen, und allen Helfern hinter den Kulissen, sei dafür gedankt. Besonders auffällig ist bei unseren Sternsingern, dass sie so schön angezogen sind. Die alten Kleider wurden fast zur Gänze durch neue ersetzt. Diese große Aufgabe hat Frau Dr. Führer übernommen und alle kleinen Könige konnten prächtig ausstaffiert werden.
Am 11. Jänner beginnt die Firmvorbereitung. Achtzehn Firmkandidaten machen sich gemeinsam auf den Weg, um das Sakrament der Firmung zu empfangen. Begleitet und geführt werden sie dabei wieder von Erika Rohringer, Georg Eckstein und Richard Jasenek. Es sind einige „Pfarrkinder“ dabei, sodass die Hoffnung besteht, dass die Vorbereitungszeit eine fruchtbare wird.
Eine Besonderheit im Jänner ist ein Argentinischer Abend, der von einem Mitglied des Kirchenchores, Herrn Haschka, organisiert wird. Er engagiert sich für ein Sozialprojekt für argentinische Kinder in Tucuman. Dort unterstützt er gemeinsam mit einer Gruppe von in Wien lebenden Argentiniern, eine Suppenküche, in der die Kinder der Gegend, die von großer Armut geprägt ist, ein Essen, medizinische Betreuung und Nachhilfe für versäumte Schulstunden bekommen. In unserer Pfarre wurde der Abend mit argentinischem Essen und Musik, sowie einer sehr informativen Diapräsentation über das Projekt gestaltet. Das Sammelergebnis konnte sich sehen lassen, über 900,- Euro konnte Herr Haschka nach Argentinien mitnehmen.
Eine neue Aktion hat sich in unserer Pfarre eingeführt: Georg Rohringer, der sich sehr für die Mission engagiert, verkauft einmal monatlich im Pfarrcafe fair gehandelte Produkte. Dieses Angebot wird sehr gerne angenommen und sowohl Herr Rohringer als auch die Käufer sind sehr zufrieden. Georg Rohringer gestaltete zu diesem Thema, das ihn sehr interessiert, auch eine Stunde mit den Firmkandidaten. Das Echo ist gut und drei wählen den fairen Handel als Pfarrprojekt.
Überraschender Weise wählen sechs der Firmkandidaten den Besuch im Altersheim als Pfarrprojekt. Die meisten anderen entscheiden sich für das Pfarrcafe oder die Homepage im Internet. Frau Huber besucht mit den Firmkandidatinnen die Senioren in den Heimen, und alle beteiligten sind mit der Aktion sehr zufrieden.
Eine andere neue Einrichtung ist ein Spielenachmittag für Alt und Jung im Pfarrheim. Er wird vom Familienausschuss organisiert und ist für alle, die kommen, sehr vergnüglich.
Am 16. Februar feiern wir unser Patrozinium mit Hwst. Herrn Generalabt Bernhard Backovsky. Bei diesem Gottesdienst, der vom Kirchenchor unter der Leitung von DI: Elisabeth Führer wieder besonders schön mit der kleinen Orgelsolomesse gestaltet wird, teilt Hwst. Herr Bernhard der Pfarrgemeinde mit, dass vom Sommer an Hw. Herr Markus sich seinen Aufgaben im Stift widmen muss und dass stattdessen Herr Simon die Pfarre übernehmen wird. Wohl die meisten in unserer Pfarre sind sehr traurig darüber, dass Herr Markus weggehen wird, doch sind wir dankbar dafür, dass Herr Simon zu uns kommen wird und wir nicht ohne Seelsorger sein werden. Es ist auch erfreulich, dass Herr Simon sich nur der Pfarre widmen will und auch in ihr wohnen wird.
Beim Pfarrfasching am 22. Februar kommt das Theaterstück „Der Mondputzer“ von Rachel van Kooij zur Uraufführung. Die Jungscharkinder brillieren als Hw. Herren des Stiftes Klosterneuburg, besonders Michi Endel als Hw. Herr Ambrosius ist eine Klasse für sich. Zum Glück kommt alles zu einem guten Ende. Das Publikum war begeistert.
Die Fastenzeit beginnt mit der Feier des Aschermittwoch in unserer Pfarrkirche. Viele Menschen kommen an diesem Tag zum Gottesdienst, vor allem die Andacht für die Kinder am Nachmittag ist wieder gut besucht.
Zum ersten Mal wird heuer der gleiche Falter, der jedes Jahr mit den Veranstaltungen im Advent in allen Geschäften aufgelegt wird, auch für die Fastenzeit gestaltet. wir hoffen, dass sich dadurch vielleicht der eine oder andere einmal in die Pfarre eingeladen fühlt.
Mit der Fastenzeit beginnen auch wieder die Kreuzwegandachten. Auch sie sind jedes Jahr gut besucht, zwischen 30 und 40 Menschen kommen Freitag für Freitag. Die beiden Kinderkreuzwege sind alljährlich ein Anziehungspunkt für die Kinder. Auch der Jugendkreuzweg, den die Firmkandidaten gestalten, ist in diesem Jahr gut besucht. Wenige andere Jugendliche sind da. Offensichtlich ist der Besuch der Kreuzwege den Menschen immer noch ein Anliegen.
Im März halten wir in der Pfarre wieder ein theologisches Kurzseminar zum Thema „Woran glauben wir eigentlich, wenn wir an Gott glauben?“ Die Abende, die vom katholischen Bildungswerk veranstaltet werden, sind gut besucht, die Vorträge sind wirklich interessant.
Am 6. April gestaltet Hw. Herr Markus unseren Fasteneinkehrnachmittag zum Thema „Vom Tod zum Leben“. Der Nachmittag ist sehr gut besucht und sehr interessant gestaltet.
Heuer machen die Jungscharkinder erstmals einen Ausflug zur Kalvarienbergkirche nach Wien. Die Führung ist ausgesprochen interessant und es wird geplant, im kommenden Jahr auch für die Erwachsenen eine Führung anzubieten.
Die Karwoche wird in gewohnter Weise begangen. Die Palmweihe findet wieder im Freien statt und der Zug führt zur Kirche zurück. Nach dem Gottesdienst ist Ostermarkt, die Damen der Bastelrunde haben wieder viele schöne Dinge gebastelt, der Erlös kommt dem Kirchendach und der Kinderarbeit zugute. Am Gründonnerstag hat sich nach der Hl. Messe vom Letzten Abendmahl die Agape mit Brot und Wein in der Pfarre eingebürgert und bewährt sich sehr.
Wir feiern den Karfreitag in gewohnter Weise. Es ist einer der am meisten beeindruckenden Gottesdienste im ganzen Kirchenjahr. Auch die Osternacht wird feierlich begangen. Leider ist es am Abend noch sehr hell.
Am Ostersonntag versteckt der Osterhase rund um das Pfarrheim wieder einige Eier und Süßigkeiten. Für die Kinder ist das jedes Jahr eine große Freude.
Am 30. April startet unsere erste Bildungsreise. Das Ziel ist Assisi, 21 Teilnehmer machen sich mit Mag. Richard Jasenek auf den Weg und erleben eine schöne und interessante Reise in einer guten Gruppe aus der Pfarre. Da das Experiment so erfolgreich ist, wird beschlossen, im kommenden Jahr wieder eine Bildungsreise zu veranstalten.
Im Mai wurden wieder zweimal wöchentlich Maiandachten gehalten. Viele Menschen kommen gerne zur Maiandacht, dieser abendliche Gottesdienst liegt ihnen am Herzen.
Am 11. Mai ist Firmung. 18 Firmkandidaten werden von Hwst. Herrn Generalabt Bernhard Backovsky gefirmt. Es ist ein großes Fest, seine Predigt wieder genau auf die Firmlinge zugeschnitten. Hoffentlich lassen sie den Heiligen Geist in sich wirken. Unsere Gebete und guten Wünsche begleiten sie dazu.
An den beiden folgenden Sonntagen sind die beiden Termine für die Erstkommunionen. Diese große Gruppe von Erstkommunionkindern war eine der schwierigsten, die jemals in der Pfarre vorbereitet wurde. Einige Kinder waren nicht ein einziges Mal vor der Erstkommunion in der Kirche, auch das Interesse an den Vorbereitungsstunden war bei vielen Kindern und Eltern offensichtlich nicht besonders groß. Eines der Kinder kam nicht mehr zur Vorbereitung, da es kein Interesse an der Erstkommunion hatte, obwohl es getauft war. Ein anderes Kind, das durch sein schlechtes benehmen in der Stunde für alle zur Last geworden war, wurde nach einem Gespräch mit der Mutter, die keinerlei Interesse für die Erstkommunion und für die Vorbereitung hatte, gebeten, nicht mehr zu kommen. Doch für die restlichen 49 Kinder war am 18. bzw. 25. Mai der Tag der Erstkommunion, der wieder in besonderer Weise gestaltet und gefeiert wurde. Viele dieser Kinder waren sicher für lande Zeit das letzte Mal in der Kirche.
Für die Visitation durch Seine Eminenz Dr. Christoph Kardinal Schönborn wird vom Pfarrgemeinderat ein „Pfarrprofil“ erstellt, in dem verschiedene Punkte über die Pfarre beantwortet werden sollen, um dem Kardinal ein Bild des Geschehens in der Pfarre zu vermitteln. Es tut allen gut in der Arbeit kurz innezuhalten und zu schauen, was es in unserer Pfarre alles gibt, wo unsere Stärken, unsere Schwächen und unsere „blinden Flecken“ sind. Dieses Pfarrprofil wurde an Kardinal Schönborn abgeschickt. Es liegt auch der Chronik bei.
Am 29. Mai starten die Familien nach der Familienmesse zur Wanderung auf die Jägerwiese. Dieser Nachmittag, der vom Familienausschuss organisiert wurde, war sehr schön und lustig. Viele Kinder aller Altersgruppen waren mit.
Im Juni wird unsere Pfarrbibliothek aufgelöst. Bei einem Flohmarkt werden alle Bücher angeboten und viele davon werden mitgenommen. Da die Bibliothek über Jahrzehnte nicht benützt worden ist und viele der Bücher nicht mehr aktuell und zeitgemäß sind (vor allem die Kinder- und Jugendbücher), beschließt der Pfarrgemeinderat die Kästen zu räumen und sie der Theatergruppe zur Verfügung zu stellen.
Am Hochfest Pfingsten, dem 8. Juni 2003, wird Hw. Herr Simon Nguyen von Hwst. Herrn Prälat Bernhard Backovsky als Moderator in unserer Pfarre eingeführt. Voller Hoffnung wünschen wir ihm Gottes Segen für seine Arbeit. Er wird seine aufgaben mit 30. Juni übernehmen.
Das Kinderspielefest am 12. Juni läuft in gewohnter art ab, dieses Mal nur rund ums Pfarrheim und im Pfarrheim, da der Sportplatz eine Sandwüste ist. Das Thema ist „Erfindungen und Entdeckungen“ und viele Kinder kommen, um diesen Nachmittag in der Pfarre zu verbringen.
Das Hochfest Fronleichnam wird in gewohnter Weise gefeiert, die Prozession geht wieder den üblichen Weg. Viele gehen mit und beten um Segen für unser Viertel.
Am 22. Juni verabschiedet sich Hw. Herr Pfarrer Markus bei der Familienmesse von der Pfarrgemeinde. Er sagt, dass er nicht gerne geht und dass er auch weiterhin der Pfarre verbunden bleiben wird. Es ist ein großes Fest und die Menschen wissen, dass Herr Markus für sie weiter erreichbar ist, da er nicht nach Norwegen gehen muss, sondern in Österreich bleibt.
Der erste Programmpunkt in den Sommerferien ist wie immer das Jungscharlager. 30 Kinder machen sich auf den Weg nach Neu Nagelberg, begleitet von sechs jungen Erwachsenen, darunter auch Hw. Herr Rudolf aus dem Stift Klosterneuburg. Es ist für Rachel van Kooij und Traudi Führer das letzte Jungscharlager, die Leitung übernimmt ab dem kommenden Jahr Georg Rohringer. Herr Simon kommt am letzten tag nach neu Nagelberg um mit den Kindern Gottesdienst zu feiern. Es ist eine wirklich schöne und gelungene Woche.
In diesem Sommer kann die normale Gottesdienstordnung beibehalten werden, da Herr Simon nur kurz auf Urlaub geht und durch Herrn Markus vertreten wird. Ab 7. Juli finden alle Gottesdienste im Pfarrheim statt, da die Kirche innen renoviert wird. Am Sonntag nach der Familienmesse helfen alle mit, um die Kirche auszuräumen und alles für die Maler, die am Montag kommen, vorzubereiten. Die Hl. Messen im Pfarrheim werden von allen als sehr familiär und schön bezeichnet. Es ist eine ganz eigene Stimmung, wenn der Raum kleiner ist und der Kontakt untereinander und auch zum Priester ein direkterer ist.
Trotzdem ist die Freude groß, als am 10. August die Kirche wieder für die Gottesdienste zur Verfügung steht. Alle sind begeistert, weil sie so schön geworden ist, nicht nur weiß und sauber, aber auch die dunkelbraunen Abschlussleisten unter der Decke machen sich sehr gut und die Wand hinter dem großen Kreuz wurde nicht mehr beige sondern gelb gestrichen, was der Kirche ein viel helleres und freundlicheres Aussehen gibt. Auch wurden zwei neue Scheinwerfer beim Marienaltar und beim Sakramentenaltar montiert. Über der Orgel wurde ein neuer Belag an der Decke aufgebracht, der den Schall reflektieren soll. Dadurch soll die Akkustik in der Kirche verbessert werden Insgesamt war die Innenrenovierung ein großer Erfolg. Nur noch der Teppich im Altarraum gehört erneuert und die Fenster müssen isoliert werden, doch diese Projekte wurden auf das nächste Jahr verschoben.
Auch das Pfarrheim wird im August neu ausgemalt, Herr Rohringer, Herr Dobler und Herr Czerny nehmen diese Arbeit auf sich. Das Ausräumen und Abkleben, sowie nachher das Putzen übernehmen viele treue Helfer aus der Pfarre. Neben dem Pfarrsaal wird auch der Vorraum und der Raum neben der Kanzlei neu ausgemalt. Dieser Raum, der früher als Abstellraum gedient hat, wird als neues Besprechungszimmer adaptiert, da das so genannte „Emma-Zimmer“ jetzt im Wohnbereich von Herrn Pfarrer Simon liegt und deswegen nicht mehr für die Pfarre zur Verfügung steht. Der Raum wird auch mit einem neuen Teppichboden und Vorhängen schön gestaltet und dient seinen Zwecken sehr gut.
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt wird wieder mit Kräutersegnung gefeiert. Die Menschen freuen sich über die kleinen Kräuterbüscherl, die sie als Segen für ihr Zuhause erhalten.
Am 28. August macht sich wieder eine große Gruppe Fußwallfahrer auf den Weg nach Mariazell. Das Wetter ist gemischt, von heiß und trocken bis zu sehr starkem Regen ist diesmal alles dabei. Aber die Stimmung in der Gruppe ist gut und der Abschlussgottesdienst in Mariazell ist eine schöne Feier für alle, die mitgegangen sind und alle, die mit dem Bus oder dem Auto gekommen sind.
Das neue Arbeitsjahr beginnt traditionell mit dem Schulgottesdienst. Von September an will Herr Simon an jedem Wochentag, also auch am Mittwoch, eine Heilige Messe lesen. Die Menschen in der Pfarre nehmen dieses Angebot gerne an.
Am 6. September heiraten Traudi Führer und Bernhard Höslinger in unserer Pfarrkirche. Das Fest wird unter großer Anteilnahme der Pfarre gefeiert und dauert bis spät in die Nacht.
Alle üblichen Gruppen und regelmäßigen Veranstaltungen beginnen wieder im neuen Arbeitsjahr. Zwei weitere Damen haben sich gefunden, um die Seniorenjause zu betreuen. Auch das Bibelgespräch und die Jungscharstunden beginnen. Viele Kinder sind in den stunden, so sind es bei den Vorschülern und Erstklasslern sechzehn, bei den Mädchen aus der dritten und vierten Klasse achtzehn und bei den Buben immerhin auch zehn. Die Mädchen aus der Unterstufe sind eine Gruppe mit zwölf Mitgliedern, was eine besonders große Freude ist. Bei der Gestaltung der Jungscharstunden helfen in diesem Jahr Daniela Endel, Julia Pongratz und Theresa Nagl mit, die mit den Mädchen aus der Volksschule die Stunden gestalten. Die Bubenjungschar leitet weiterhin Georg Rohringer, der von Johannes Poyntner, Stephan Merkl und Michael Endel unterstützt wird. Es ist schön zu beobachten, wie die früheren Jungscharkinder dann als Gruppenleiter nachkommen.
Auch der Kirchenchor und der Jugendchor haben regen Zulauf, die Entwicklung ist wirklich erfreulich.
Die heurige Pfarrwallfahrt geht nach Karnabrunn und Asparn an der Zaya. Es ist eine schön gestaltete Fahrt, zu der leider nicht sehr viele mitfahren, da der Termin mit einem Termin der Senioren der ÖVP zusammenfällt.
Am 21. September gestaltet unser Kirchenchor einen Gottesdienst in Bisamberg mit der Misa Criolla von Ariel Ramirez. Dieser Gottesdienst und anschließend die Agape mit argentinischen Speisen kommt wieder dem Argentinienprojekt von Herrn Haschka zugute. Gleichzeitig wird die Misa Criolla für die Visitation durch Kardinal Schönborn, bei der der Gottesdienst von Kirchenchor und Jugendchor gestaltet werden soll, vorbereitet.
Unser Pfarrheuriger am 28. September ist vom schönen Wetter begünstigt und eine große Zahl von Gästen kann im Pfarrheim und im romantisch mit Fackeln erleuchteten Pfarrgarten den schönen Abend genießen.
Am 29. September ist traditionell der Anbetungstag unserer Pfarre. Das Allerheiligste wird bei einer Sakramentsandacht am Nachmittag zur Anbetung ausgesetzt. Vor der Abendmesse ist sakramentaler Segen. Immer wieder kommen an diesem Tag Menschen in die Kirche zum stillen Gebet.
Am 2. Oktober beginnt die Erstkommunionvorbereitung. 38 Kinder werden von acht Tischmüttern auf ihren großen Tag vorbereitet.
Der Erste Kindergottesdienst des Jahres ist das Erntedankfest, zu dem wieder viele Kinder mit Obst und Gemüse zum Segnen kommen.
Bei der ersten Sitzung des Pfarrgemeinderates am 15. Oktober wird der Besuch von Kardinal Schönborn in unserer Pfarre vorbereitet. Er ist für den 16. November geplant. Auch der Liturgieausschuss plant die Gestaltung des Gottesdienstes. Die richtigen Pfarrangehörigen müssen ausgewählt werden, die die Aufgaben übernehmen, es darf niemand übergangen werden und es sollen andererseits die gewählt werden, die auch sonst treu ihren Dienst tun. Das Programm ist so:
9.00 Uhr Pontifikalamt mit Seiner Eminenz Dr. Christoph Kardinal Schönborn
anschließend Agape
12.00 Uhr Mittagessen in der Pizzeria Castellnuovo
13.30 Uhr Sitzung des Pfarrgemeinderates mit Kardinal Schönborn
15.00 Uhr Gespräch des Kardinals mit der Pastoralassistentin
15.30 Uhr Leopoldiandacht in der Kirche
16.00 Uhr Ende der Visitation
Große Vorbereitungsarbeiten und Aufregungen gehen dieser Visitation voraus, die letzte Visitation war vor 19 Jahren. Da es schwierig ist, Kardinal Schönborn ein passendes Geschenk zu machen, wird beschlossen, ihm, da er am Caritassonntag kommt, einen Betrag, der für die Innlandshilfe der Caritas einbezahlt wurde, zum Geschenk zu machen. Zusätzlich wird Frau van Kooij eine „bischöfliche Geschichte“ für ihn schreiben, die auf große Pergamentblätter kopiert wird und von den Kindern mit einem schönen Rahmen verziert wird. Diese wird ihm im Rahmen des Gottesdienstes als Geschenk überreicht.
Am Sonntag der Weltkirche stellt Georg Rohringer wieder die Kinder- und Jugendprojekte vor und bewirbt den feiern Handel. Der anschließende Verkauf und die Sammlung zum Weltmissionssonntag sind sehr erfolgreich. Er ist ein Beispiel dafür, dass Dinge, für die sich Menschen mit ganzem Herzen einsetzen, auch von den anderen angenommen werden.
Am 26. Oktober stellt Rachel van Kooij ihr neues Buch im Pfarrcafe vor. es heißt „Kein Hundeleben für Bartolomé“ und ist für Jugendliche ab zehn Jahren geeignet. Es ist erstaunlich was Frau van Kooij durch ihre Kreativität bewirkt. Nicht nur die Bücher, die sie schreibt, die Geschichten, die Adventkalendergeschichten, auch ihre Arbeit mit den Kleinen in der Jungschar ist sehr fruchtbar, wie man an der großen Zahl Kinder sehen kann.
Am 6. November gestalten Christian Rohringer und Gertraud Höslinger gemeinsam einen Abend zum Thema „Franz von Assisi – Auf den Spuren eines Heiligen“, der gleichzeitig eine Nachlese zur Bildungsreise sein soll. Kulinarisch aufs Beste umrahmt wird der Abend durch italienische Köstlichkeiten von Brigitte Endel und Wein aus Italien. Es ist ein sehr informativer, besinnlicher und gleichzeitig gemütlicher Abend für alle, die gekommen sind.
Am Sonntag, 9. November, stellen sich beim Kindergottesdienst die Erstkommunionkinder der Pfarrgemeinde vor. Es ist sehr erfreulich, dass bis auf vier alle gekommen sind. Hoffentlich findet die eine oder andere Familie doch Anschluss in der Pfarrgemeinde.
Am Sonntag, 16. November, kommt Seine Eminenz Dr. Christoph Kardinal Schönborn zur Visitation in unsere Pfarrkirche.
Der Tag der Visitation war für die ganze Pfarre ein Tag der Freude und der großen Aufregung. Die fleißigen Helfer bemühten sich, alles schön vorzubereiten, so war die Kirche besonders schön geschmückt und auch das Pfarrheim zeigte sich von seiner besten Seite. Der Gottesdienst wurde von Kirchenchor und Jugendchor gemeinsam gestaltet, wobei der Kirchenchor die Misa Criolla von Ramirez aufführte, gemeinsam mit einer Gruppe von argentinischen Sängern und Musikern. Es war ein sehr großer Erfolg, Mitwirkende und Zuhörer waren gleichermaßen begeistert. Nach der Agape gingen Seine Eminenz und der Pfarrgemeinderat gemeinsam mit einigen geladenen Gästen in unsere „Stammpizzeria“ essen. Dabei begannen die Gespräche über die verschiedenen Aktivitäten und Pläne der Pfarre. Diese wurden im kleinen Kreis des Pfarrgemeinderates nach dem Essen im Pfarrheim fortgesetzt. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Leopoldi-Vesper in unserer Pfarrkirche.
Die Visitation hat bei allen in der Pfarre einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Sie war eine gute Motivation für die Arbeit und ein Ansporn diese weiterhin zu tun. Für alle war der Besuch des Kardinals eine große Freude.
Ebenfalls beteiligt war unsere Pfarre bei der Kindersegnung am 6. Dezember in der Stiftskirche. Der Jugendchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch und das Konzept, das von allen Pfarren umgesetzt wurde, stammte von Rachel van Kooij, die auf gewohnt kreative art und Weise die Aufgaben eines Bischofs für Kinder aufbereitete.
Am Christkönigssonntag wurde in unserer Pfarre zum ersten Mal ein Markt mit Olivenholzschnitzarbeiten aus dem Heiligen Land durchgeführt. Die Idee davon stammte von Familie Turecek, einer sehr engagierten Familie aus der Pfarre. Der Erlös dieser Aktion kam verarmten christlichen Familien im Heiligen Land zugute, die durch das Ausbleiben der Touristen ihren Lebensunterhalt verloren haben. Der Markt war ein großer Erfolg.
Ebenfalls ein großer Erfolg war der Weihnachtsmark der Pfarre, der in gewohnter Weise nach der Adventkranzweihe am Vorabend des ersten Adventsonntags eröffnet wurde. Auch in diesem Jahr haben die Damen der Bastelrunde unter der bewährten Leitung von Frau Lieselotte Hradil wieder schöne Dinge vorbereitet. Der Erlös wurde zur Hälfte für die Innenrestaurierung der Pfarrkirche, zur Hälfte für die Kinderarbeit verwendet.
Den heurigen Adventnachmittag hält Herr Pfarrer Simon zum Thema „Unterwegs zur Krippe“. Das Interesse ist groß.
Auch das Weihnachtsliedersingen des Jugendchores hat eine große Zahl von Zuhörern. Rachel van Kooij schreibt eine eigene Geschichte, eine Fortsetzung der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, zu der der Jugendchor Lieder singt. Eine große Gruppe von insgesamt dreißig Burschen und Mädchen singt und spielt an diesem Abend für die begeisterten Zuhörer.
In den letzten sieben Tagen vor Weihnachten werden wieder Rorate-Messen gehalten. Diese, und das gemeinsame Frühstück im Anschluss, finden großen Anklang und sind immer gut besucht. Eine neue Tradition ist in der Pfarre entstanden.
Die Weihnachtsgottesdienste werden in gewohnter Weise gefeiert, die Christmette ist sehr gut besucht, ebenso die Familienmesse am Christtag.
Traditionell besuchen auch zahlreiche Menschen die Hl. Messe zu Silvester. Wir danken Gott für das vergangene Jahr und bitten ihn um seinen Segen für das kommende.
Wir können wirklich mit großer Dankbarkeit zurückblicken und mit ebenso großer Hoffnung in die Zukunft schauen. Gott hat unserer Pfarre eine Vielzahl von guten, engagierten Helfern und Betern geschenkt. Wir müssen uns um die Zukunft der Pfarre keine Sorgen machen.

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