Chronik 2004

Das Neue Jahr beginnen wir im Vertrauen auf die Führung der Gottesmutter, der der erste Tag des Jahres geweiht ist.
So wie jedes Jahr sind auch heuer wieder die kleinen Majestäten unterwegs, um am fünften Jänner als Sternsinger für die Ärmsten der Armen zu sammeln. Der Schnee liegt knietief und es schneit den ganzen Tag. Aber die Kinder sind mit ungebrochener Motivation unterwegs, auch wen sie alle durchnässt ankommen. Das Mittagessen, in bewährter Art vom Team der Helfer zubereitet, ist eine willkommene Pause, aber am Nachmittag geht es weiter und alle sind wieder unterwegs. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, € 5030.-, können sich sehen lassen, und liegen wieder über dem Ergebnis des Vorjahres.
Am 10. Jänner beginnt die Firmvorbereitung. Unter der bewährten Begleitung von Herrn Eckstein, Herrn Jasenek und Frau Rohringer, sowie Christian Rohringer, der dazu gestoßen ist, bereiten sich zwölf Jugendliche und eine Erwachsene auf das Sakrament der Firmung vor. Da einige davon aktiv in der Pfarre mitarbeiten, ist auch das Arbeiten mit der Firmgruppe ein schönes und erfreuliches.
Im Jänner beginnt ein Theologisches Kurzseminar zum Thema „Was glauben wir denn eigentlich, wenn wir an Jesus glauben?“ Die Abende sind durchwegs gut besucht und sehr interessant.
Am 18. Jänner veranstaltet der Ausschuss für Ehe und Familie einen Spielenachmittag im Pfarrheim. Das Pfarrheim ist voll mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, die begeistert die verschiedensten Spiele ausprobieren.
Anlässlich unseres Patroziniums kommt Hwst. Herr Prälat Bernhard Backovsky am 15. Februar in unsere Kirche und feiert dieses Fest mit uns. Der Festgottesdienst wird von unserem Kirchenchor mit der Spatzenmesse von W. A. Mozart gestaltet. Es ist ein schönes Fest für die ganze Pfarre.
Am 19. Februar hält Gertraud Höslinger einen Vortrag zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag der Frauen: „Aus dem Glauben gestalten Frauen Zukunft“. Auch einige Männer trauen sich zu dieser Veranstaltung.
Am Wochenende 21. /22. Februar findet die Premiere von „Der Bauer als Millionär“ in unserer Pfarre statt. Diese Theateraufführung wird von der Theatergruppe vorbereitet und durchgeführt, und die Leistungen der jungen Damen und Herren sind durchaus beachtlich, was auch der Applaus des Publikums bestätigt.
Am Aschermittwoch werden die Gottesdienste in gewohnter Weise gehalten und sind schön gestaltet und gut besucht. Auch die Aschenkreuzfeier für Kinder wird wieder gerne angenommen.
Die Kreuzwegandachten in der Fastenzeit werden von vielen Menschen als Möglichkeit zur Besinnung und Umkehr angenommen. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Kreuzweg von den Firmkandidaten gestaltet, einer ist für Kinder gestaltet. Um die dreißig Teilnehmer haben die Kreuzwegandachten jeden Freitag.
Am 5. März findet der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen in unserer Pfarrkirche statt. Der Gottesdienst, der von Frauen aus allen Klosterneuburger Pfarren vorbereitet und gestaltet wird, ist gut besucht, es sind etwa hundert Frauen und einige Männer da, und klingt in einer gemeinsamen Agape mit Brot und Wein aus.
Die Caritas führt in diesem Jahr unter dem Motto „Schlaf gut“ eine Sammlung von Decken, Kinderbetten, Matratzen, Schlafanzügen etc. für Straßenkinder in den Nachfolgeländern des ehemaligen Ostblocks durch. Auch unsere Pfarre beteiligt sich an der Aktion und kann eine große Anzahl an Kartons in das Caritaslager bringen. Die Aufgabe des Sortierens und Abtransportes übernehmen unter der Leitung von Helga Huber Andrea Erdmann, Gertraud Höslinger und Hermann Dobler.
Bernhard Höslinger reicht unser Pfarrblatt bei einem Pfarrblatt-Wettbewerb zum Thema „Bibel und Alltag“ ein. Die Preisträger werden im Oktober ermittelt und die Preise verliehen.
Am 21. März findet ein Fasteneinkehrnachmittag für Erwachsene, Jugendliche und Kinder statt. Der Initiator ist der Arbeitskreis für Ehe und Familie. Das Thema ist „Gott – der barmherzige Vater“, und in verschiedenen Gruppen wird auf kreative Art versucht, das Thema für die Teilnehmer aufzubereiten. Die Vorbereitung und Durchführung des Nachmittags liegt in den Händen von Rachel van Kooij und Gertraud Höslinger. Der sehr vergnügliche Nachmittag schließt mit einem besinnlichen Gottesdienst ab. Eine große Runde nimmt an diesem Nachmittag teil.
Die Gottesdienste in der Karwoche werden in gewohnter Weise gehalten. Obwohl das Wetter am Palmsonntag nicht schön ist und die Palmweihe in der Kirche gehalten werden muss, ist es doch ein festlicher Begin für die Heilige Woche. Im Anschluss wird der Ostermarkt im Pfarrheim eröffnet. Die Basteldamen haben wieder liebevoll Kleinigkeiten als Geschenke, Bäckereien und erste Frühlingsgrüße vorbereitet. Der Erlös des Marktes kommt zur Hälfte der Kinderarbeit, zur Hälfte der Innenrestaurierung der Kirche zugute.
Die Gottesdienste in den Kartagen sind sehr feierlich und gut besucht. Auch am Ostersonntag ist die Kirche sehr voll, besonders in der Familienmesse, nach der die Kleinen die vom Osterhasen versteckten Eier suchen dürfen, und mit Feuereifer dabei sind.
Am 2. Mai ist das große Fest der Firmung. Die Freude bei den dreizehn Firmlingen ist groß und Hwst. Herr Prälat Bernhard Backovsky versteht es, wie jedes Jahr, die Firmung zu einem Ereignis für alle Anwesenden zu machen. Im Anschluss ist bei der Agape im Pfarrheim Zeit für ein Gespräch mit dem Firmspender.
Auf gewohnte Art und Weise beginnen im Mai wieder die Maiandachten. Offensichtlich ist diese schöne und besinnliche Gebetsform und die beliebten Marienlieder für viele Menschen von Interesse, denn auch in diesem Jahr sind die Maiandachten gut besucht und schöne Feierstunden.
Am Hochfest Christi Himmelfahrt, dem 20. Mai, gehen auch in diesem Jahr wieder unsere Erstkommunionkinder zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. 38 Kinder wurden von ihren engagierten Tischmüttern auf diesen Tag vorbereitet. Der Dank der Pfarre geht an Frau Erdmann, Frau Kasacek, Frau Khoss, Frau Rohringer, Frau Simroth, Frau Sojka, Frau Turecek, und Frau Wotke. Die Kinder sind wie jedes Jahr sehr aufgeregt, der große Tag geht aber gut vorüber und das Fest in der Kirche ist für alle sehr schön und feierlich.
Anlässlich der Erweiterung der Europäischen Union gestaltet Mag. Hannes Kuntner eine Orgelmesse unter dem Motto: „Werke aus den neuen EU-Mitgliedsländern“. Ihm sei auf diese Weise für seinen Einsatz und seine stille, allsonntägliche Hilfe, gedankt.
Das Hochfest Pfingsten, eines der wichtigsten Feste der Kirche, wird auch heuer wieder recht still begangen. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieses Tages ist leider ganz verschwunden.
Das Arbeitsjahr geht dem Ende zu, doch noch stehen einige Veranstaltungen aus.
Am Dreifaltigkeitssonntag, dem sechsten Juni, bricht eine Gruppe von Fußgängern nach der Familienmesse zu einer Familienwanderung auf die Jägerwiese auf. Trotz zahlreicher Regenfälle und weichen Waldbodens ist die Stimmung sehr gut und der Ausflug ein voller Erfolg.
Am Donnerstag nach dem Dreifaltig-keitssonntag feierten wir das Hochfest Fronleichnam. In bewährter Weise ging der Zug zu den vier gewohnten Altären, die wieder sehr schön geschmückt waren. Eine große Zahl von Erwachsenen, und auch viele Kinder, was eine besondere Freude war, gingen mit.
Am 15. Juni gab es, so wie jedes Jahr, das Kinderspielefest. Das Thema war „Auf großer Fahrt“, es ging um die Schifffahrt, Piraten, und alles, was dazu gehört. Bei fünfzehn Stationen konnten die Kinder die verschiedensten Dinge unternehmen. Die Stationen wurden von den Jugendlichen der Pfarre und den Firmlingen in bewährter Weise betreut. Auch Herr Rohringer sorgte für gut gegrillte Würstel, unterstützt von einigen Damen, die für Saft und Brote sorgten. Über hundert Kinder kamen und es war für alle ein großer Spaß.
Danach neigte sich das Arbeitsjahr endgültig dem Ende zu. Am Sonntag, 4. Juli, brach eine Gruppe von 35 Kindern und sieben Begleitern zum Jungscharlager auf, zum ersten Mal unter der Führung von Georg Rohringer. Das Ziel der Reise war Bad Ischl, und das Lager war ein großer Erfolg!
In den folgenden Wochen wurde die Innenrestaurierung unserer Pfarrkirche endgültig abgeschlossen. Das Fenster hinter der Orgel wurde erneuert und mit einem Isolierglas verglast. Auch der Teppichboden im Altarraum wurde entfernt, der darunter befindliche Parkettboden abgeschliffen und ein roter Teppich darüber gelegt. Auch die Polster auf den Ministrantenbänken und die Sitzauflagen in den Kirchenbänken wurden erneuert. Auch wenn nicht alle Arbeiten in der geplanten Zeit erledigt wurden, so waren doch alle sehr zufrieden, als sie das Ergebnis und den neu gestalteten Kirchenraum sahen.
Die Sommergottesdienstordnung war wieder, durch die Zusammenarbeit unseres Herrn Pfarrers mit dem Pfarrer von Nussdorf, etwas reduziert. Doch die Gottesdienstbesucher haben sich daran gewöhnt, und so gab es keine Schwierigkeiten.
Ein schöner Festtag war der 15. August, das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, an dem wieder die Kräuter gesegnet wurden.
Am 2. September brach die Gruppe der Fußwallfahrer nach Mariazell auf. Das Wetter war in diesem Jahr besonders schön und die Fußwallfahrt wurde von allen sehr genossen. Die Anstrengungen sind fast schon gewohnt, und die Gruppe derer, für die die Fußwallfahrt schon zum gewohnten „Jahresprogramm“ gehört, wird immer größer. Für alle ist das Erlebnis der Gemeinschaft und des Gehens in der Gruppe, aber auch die Zeiten der Besinnung und das gemeinsame Gebet sehr wertvoll. Die kleinen Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten gehören dann einfach dazu. Der abschließende Gottesdienst in der Michaelskapelle, zu dem Auch Hw. Herr Anton kam, war der würdige und schöne Abschluss dieser Tage.
Danach ging es im September gleich mit dem neuen Arbeitsjahr los. Gleich zu Begin, am 11. September, veranstalteten alle Pfarren gemeinsam eine Sternwanderung zum Buchberg und einen ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Die Bergpredigt“. Diese Idee wurde gut angenommen und auch aus unserer Pfarre brach eine Gruppe von etwa zwanzig Wanderern auf.
Mitte September beginnen die regelmäßigen Veranstaltungen in unserer Pfarre wieder. Die Jungscharstunden der Vorschüler hält Rachel van Kooij mit Stephanie Hammer. Für die Mädchen aus der Volksschule ist Daniela Endel verantwortlich, für die Buben Georg Rohringer. Die Stunde der Mädchen aus dem Gymnasium und der Hauptschule hält Gertraud Höslinger. Auch die Ministrantenstunden beginnen wieder. Der Oberministrant ist Johannes Poyntner. Ebenso starten die Seniorenjausen am ersten Montag im Monat, auch der Kirchenchor beginnt, mit einigen neuen Mitgliedern, seine Probenarbeit. Der Jugendchor kann sich ebenfalls über fünf neue Sängerinnen freuen.
Am 23. September beginnt die Erstkommunionvorbereitung. 38 Kinder werden von neuen Tischmüttern vorbereitet. Da Gertraud Höslinger aus beruflichen Gründen in der Zeit etwas eingeschränkt ist, übernimmt Frau Brigitte Endel die Leitung der ersten Gruppe der Erstkommunionkinder.
Am 25. September war unser Pfarrheuriger, bei dem Georg Eckstein, unser „Kind der Pfarre“, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Helfer an allen Stellen, seinen sechzigsten Geburtstag feierte. Der Nachmittag und Abend war gut besucht und die Stimmung bei allen Gästen hervorragend. Das Buffet war bald leer gegessen, aber die Getränke reichten bis spät in die Nacht.
Am 29. September halten wir in gewohnter Weise unseren Anbetungstag. Es gibt doch, zum Glück, immer wieder Menschen, die die stille Anbetung in der Kirche suchen.
Der erste Kindergottesdienst in diesem Jahr ist, wie immer, das Erntedankfest, das besonders bunt und fröhlich ist. Auch viele neue Erstkommunionkinder sind da und danken Gott für die Gaben der Natur.
Am 15. Oktober brach eine Gruppe von etwa dreißig Damen und Herren zu unserer heurigen Pfarrwallfahrt nach Stift Zwettel, Maissau und Schloss Greillenstein auf. Obwohl es schon recht spät im Jahr war, war das Wetter doch recht schön und die Führungen sehr interessant. Auch der Ausklang beim Heurigen war für alle sehr unterhaltsam.
Am Sonntag der Weltkirche stellt Georg Rohringer die Projekte und Produkte, sowie das Jahrbuch für Kinder vor. Auch kann man im Pfarrheim fair gehandelte Produkte erwerben. Das hat sich in unserer Pfarre schon gut eingebürgert, an jedem Sonntag, an dem der Jugendchor singt, werden fair gehandelte Produkte verkauft und gut angenommen. Ein sehr engagiertes Team von Jugendlichen hat sich um Georg Rohringer geschart, die sich um diese Aufgabe kümmern.
Allerheiligen und Allerseelen werden wieder als besinnliche Tage mit Gedenken an die Toten in der Pfarre gefeiert.
An der heurigen Männerwallfahrt nahm eine Gruppe von Männern aus der Pfarre teil. Die Meinungen über die heurige Veranstaltung waren nicht sehr gut, da einige organisatorische Punkte nicht gut funktionierten. Hoffentlich wird es im nächsten Jahr besser gehen.
In der heurigen Jahreshauptversammlung des Kirchenerhaltungsvereines legte Herr Dr. Josef Müller-Fembeck sein Amt als Vorsitzender, das er über so viele Jahre dankenswerter Weise ausgeübt hat, zurück. Sein Nachfolger wurde mit einstimmigen Beschluss Herr Mag. Christian Benedikt.
Am Vorabend des ersten Adventsonntags wurden die Adventkränze geweiht und anschließend der Weihnachtsmarkt eröffnet. Auch heuer wieder ist eine schöne Auswahl von Basteleien und Bäckereien zum Verkauf angeboten. Der Erlös wird zur Hälfte für die Kinderarbeit in der Pfarre verwendet, die andere Hälfte wird zur Anschaffung neuer Sessel für das Pfarrheim verwendet.
Am 8. Dezember findet das alljährliche Weihnachtsliedersingen des Jugendchores statt. Das Thema ist „Weihnachtsbräuche“ und der Jugendchor gestaltet dazu einen besinnlichen und gemütlichen Abend. Das Pfarrheim ist randvoll und die Begeisterung ist groß.
Den heurigen Advent-Einkehrnachmittag hält Hw. Herr Clemens Galban zum Thema: „Was geht es mich an, dass Gott Mensch wird?“ Der Vortrag ist gut besucht, das Interesse der Leute groß und die Ausführungen des Vortragenden mitunter recht unerwartet und amüsant.
In den Tagen vor Weihnachten finden wieder die Rorate-Messen statt. Diese Tradition wird auch heuer wieder gerne aufgegriffen. Und sowohl die Gottesdienste als auch die anschließenden Frühstücke sind für viele schon zum Fixpunkt im Advent geworden.
Die Gottesdienste an den Weihnachtstagen sind in gewohnter Weise gefeiert worden. Der Kirchenchor hat sehr schön die Christmette gestaltet. Auch in diesem Jahr sind die Gottesdienste wieder gut besucht. Zu den „Heiligen Zeiten“ zieht es die Menschen doch noch in die Kirche.
Das Jahr klingt, wie immer, mit dem Gottesdienst zum Jahresschluss und dem anschließenden Glas Punsch vor der Kirche aus. Wir danken Gott für seine vielfachen Gnaden, die er uns im vergangenen Jahr geschenkt hat und bitten ihn für die kommenden Zeiten um seinen Segen für unsere Pfarre.

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